Und doch die Kugelbahn
Da war es wieder soweit. Meine Nichte hatte Geburtstag und ich saß - wie jedes Jahr - verzweifelt an meinem PC und suchte nach einem passenden Geschenk. Lara ist mein Patenkind und wurde fünf Jahre alt. Darüber war ich anfangs ja ganz froh, denn die Spielmöglichkeiten mit fünf Jahren sind ja mittlerweile fast unbegrenzt. Aber genau das wurde mir dann irgendwann zum Verhängnis und ich wusste überhaupt nicht mehr weiter. Was für eine Auswahl! Unglaublich. Nach diesem Schock habe ich mir dann in langen Telefonaten mit meiner Schwägerin Tipps geholt. Meine Schwägerin ist sehr bescheiden und schlug mir dann diverse Kleinigkeiten vor. Angefangen bei T-Shirts, über kleine Plastikfiguren, Stifte (als hätte sie die nicht schon) und andere unbrauchbare Dinge. Sie erwähnte auch eine Kugelbahn, da Lara so gerne mit Murmeln und Kugeln spiele. Das war mir aber alles zu mickrig.Zum Schluss fiel ihr noch ein, dass Lara so gerne koche und backe. Und sie wünsche sich schon so lange eine Kinderküche. Das hörte sich für mich gut an. Es würde zwar teuer werden, aber immerhin war das ein unvergessliches Geschenk. Ich kaufte also eine wunderschöne, große Kinderküche und dazu noch ein paar Utensilien. Ich war mir sicher, ich hätte alles richtig gemacht. Lara machte große Augen, als sie die heimlich aufgebaute Kinderküche dann in Beschlag nehmen durfte. Die Freude war groß - zumindest anfangs. Bis ihr eine Freundin eine Kugelbahn schenkte. Ein ganz schlichtes Modell. Eben eine ganz normale Kugelbahn. Und mit einem Mal stand Lara tagein, tagaus nur noch an ihrer Kugelbahn. Die Kinderküche war schnell vergessen oder diente lediglich als Abstelltisch für die Kugelbahn. Anfangs war ich natürlich angekratzt. Aber Kinder sind eben ehrlich. Und ich habe wieder etwas daraus gelernt: Was für uns Erwachsene ganz besonders toll und wertvoll scheint, ist es für Kinder noch lange nicht!
Glücksschwein gegen Prüfungsangst
Was Präsente alles bewirken können, erfuhr ich, als meine Ausbildungsabschlussprüfung anstand. Ich muss dazu sagen, dass ich wahnsinnige Prüfungsangst habe: Werde ich in eine Situation geschmissen, in der es um alles geht, was bei der Ausbildungsprüfung ja durchaus so ist, komme ich ins Zittern und habe das Gefühl, alles, wirklich restlos alles, was ich bisher wusste, fliegt einfach aus meinem Hirn.Meinen Mitbewohnern blieb das nicht verborgen. Wie auch: Seit dem Feststehen des Prüfungstermins war ich nicht mehr ich selbst, sondern ein zitterndes Ding, was aufgeregt durch die Wohnung hüpft und in regelmäßigen Abständen fragt: Was, wenn ich das nicht schaffe? Also heckten die beiden einen Plan aus. Sie wollten mich motivieren. Sie kündigten Präsente an, die sie mir schenken wollten, sobald ich die Prüfung bestanden hätte. Half mir jetzt aber nichts. Sie sollten mir nicht bös sein, erklärte ich, aber Präsente können mich nicht mehr motivieren als der Start in meine Zukunft. Ich kann mich ganz hervorragend selbst unter Druck setzen!
Eine Planänderung musste her - so viel war meinen Mitbewohnern sicher! Sie würden mich schon vorher motivieren müssen. Damit ich vor der Prüfung nicht total durchdrehe. Als ich eines Samstags aufstand und müde ins Wohnzimmer kam, saß da auf meinem Platz plötzlich ein Glücksschwein - anstatt ihm zu sagen, es solle bitte meinen Platz freimachen, strahlte ich meine Mitbewohner an. Das war eine tolle Idee: Das Glücksschwein und damit meine Mitbewohner waren bei meiner Abschlussprüfung bei mir. Und ich bin mir sicher: Ohne Glücksschwein hätte ich die Prüfung nie bestanden!
R.I.O. feat. U-Jean - Animal
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Kaltschaummatratze - eine ungeahnte Lösung!
Ich hatte schon seit letztem Sommer Schlafprobleme. Ich fand auf meinem alten Bett kaum noch Schlaf und wenn ich es schließlich doch schaffte spät Nachts (natürlich viel zu spät) einzuschlafen, hatte ich am nächsten Tag schlimme Verspannungen im ganzen Rücken. Es ging so weit, dass ich schließlich zum Orthopäden ging. Er verschrieb mir mehr Sport. Doch ich bin schon leidenschaftlicher Hobbysportler! Daran kann es doch nicht liegen! Schließlich verschrieb ich mir selber Rückenmassagen. Diese halfen mir bei den Verspannungen aus - aber nur bis ich wieder einschlief.Schließlich dachte ich mir, liegt es vielleicht an meinem Bett, dass ich Verspannungen habe? Und hat das vielleicht irgendwas damit zu tun, dass ich nicht richtig schlafen kann? Als ich mein Bett genau inspizierte, fand ich heraus: meine Matratze war total verformt. Kein Wunder, ich hatte sie auch Jahre lang nicht ausgewechselt. Das war also mein Problem!
So ging ich zu einer Möbelhauskette, und kaufte mir eine neue Federmatratze. Doch nach wenigen Monaten hatte ich wieder dasselbe Problem! Mein Rücken war jeden Morgen verspannt, und schlafen konnte ich auch kaum noch. Dies hatte schließlich auch Auswirkungen auf meine Arbeit. Ich litt an Konzentrationsstörungen, war sehr leicht reizbar und schnell ausgelastet. Das fiel auch meinen Kollegen auf.
Und Glücklicherweise kam ich mit einer Kollegin ins Gespräch. Ich schilderte ihr mein Leid, und um ehrlich zu sein erwartete ich auch nicht die Lösung, die sie mir bot. Sie sagte mir nämlich sie hätte bis vor kurzem dieselben Probleme gehabt. Da wurde ich hellhörig! Sie hatte auch mehrere neue Matratzen ausprobiert, doch die Problem kehrten auch bei ihr immer wieder zurück.
Letztendlich, so sagte sie mir, probierte sie eine Matratze aus Kaltschaum aus. Daraufhin hatte sie nie wieder Verspannungen oder Schlafstörungen! Natürlich erwarb ich mir sofort auch eine Matratze aus Kaltschaum. Und mein Leid war endlich gelöst! Jeder der ähnliche Probleme wie ich hat, sollte unbedingt eine Kaltschaummatratze ausprobieren! Kann ich nur empfehlen!
