Wenn man am richtigen Ort sucht, findet man einen Job in Berlin
Es gab eine Zeit, da konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich jemals arbeitslos werden konnte und keinen Job in Berlin finden würde. Doch letztes Jahr wurde ich eines Besseren belehrt. Nachdem ich meinen Job in Berlin nach vielen Jahren schweren Herzens aufgegeben habe, weil er mich krank gemacht hat, wollte ich natürlich so schnell wie möglich in meinem mir bekannten Arbeitsfeld wieder unterkommen.Selbstverständlich waren mir bei einem Job in Berlin auch die Konditionen wie 13 Gehälter etc. sehr wichtig. Doch von Vorstellungsgespräch zu Vorstellungsgespräch wurde ich unzufriedener und fühlte mich von Mal zu Mal unwohler in meiner eigenen Haut. Und mir flatterten zwangsläufig auch die Absagen der Firmen, bei denen ich mich für einen Job in Berlin vorgestellt hatte ins Haus. Ich verstand die Welt nicht mehr - warum klappte es nicht mit der Jobsuche.
Irgendwann konnte ich meine eigene Unzufriedenheit nicht mehr ertragen und nahm mir eine Auszeit. In dieser Auszeit wurde mir klar, dass ich nicht an der richtigen Stelle gesucht hatte. Ich passte einfach nicht mehr in mein altes Arbeitsumfeld, es war wie ein Kleidungsstück, das einfach mit den Jahren zu eng geworden ist. Ich nahm all meinen Mut zusammen, schaute mir meinen Stärken, Schwächen und vor allem meine Interessen an und suchte mir kurzentschlossen auch Hilfe von außen und fand so sehr zügig ein neues Arbeitsumfeld. Seither bin ich wieder ein glücklicher Mensch, der morgens gerne zur Arbeit geht. Und obwohl ich wesentlich weniger verdiene als früher, passt das besagte Kleidungsstück jetzt wieder. Ich habe gelernt, dass man nur dann aus der Kurve fliegt, wenn man nicht merkt oder nicht merken will, dass man am falschen Ort nach seinem Job in Berlin sucht. Seither achte ich sehr darauf, dass das, was ich mache, für mich zum einen sinnvoll ist zum anderen mir auch Freude bereitet.

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